Liebe Leserinnen und Leser!

Freiheit ist ein hohes Gut. Wie kostbar es ist, frei zu sein, wissen vor allem diejenigen Menschen, die erlebt haben wie es ist, unfrei zu sein. Wir haben das Privileg, in einem Land zu leben, in dem uns Freiheit gesetzlich zugesichert wird. In Deutschland haben wir demnach gute Rahmenbedingungen, um ein Leben in Freiheit zu führen.

Aber wie sieht es auf unserer persönlichen Ebene aus? Führen wir ein Leben in Freiheit? Was erkennen wir, wenn wir auf unser eigenes Freiheitslevel blicken? Und noch viel spannender ist die Frage: Werden wir von anderen Menschen als eine Person wahrgenommen, die ein Leben in Freiheit führt?

Sind wir denn wirklich frei? Auf der Arbeit, in der Schule, der Ausbildung oder auch durch Mitmenschen können wir in Zwänge und unter Druck geraten. Da fühlen wir uns unter Umständen in unserer Freiheit eingeschränkt. Wenn wir uns als unfrei und als Opfer unserer Umstände erleben, wirkt sich das wiederum negativ auf unser Verhalten aus. Dann sehen wir womöglich neidisch oder missgünstig auf andere, reagieren aggressiv und ungehalten, geraten in Angstspiralen, Süchte usw. Vielleicht nehmen wir diese negativen Veränderungen an uns selbst erst gar nicht wahr. Aber sie wirken sich ganz sicher auf unser Leben und unsere Beziehungen aus.

Der Monatsspruch ist Zusage und Ermahnung zugleich. Zunächst führt er uns als Christinnen und Christen vor Augen, dass wir „teuer erkauft“ sind. Das klingt erst einmal nicht nach Freiheit, sondern vielmehr nach Leibeigenschaft und Sklaverei. Gemeint ist aber das genaue Gegenteil. Mit diesen Worten verdeutlicht Paulus, dass Gott für uns ist. Er hat uns durch das Blut Jesu und durch sein unschuldiges Leiden und Sterben am Kreuz von Schuld und Sünde freigekauft. Wir sind nicht ge-kauft, sondern ER-kauft! Die Herrschaft Gottes in unserem Leben bringt Freiheit und nicht Unfreiheit!

Wir sind demnach zur Freiheit berufen. Der Anspruch liegt nun darin, auch in dieser Freiheit zu leben. Wahre Freiheit ist nur in Christus möglich. In Johannes 8, 36 steht: „Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“  So dürfen wir in der lebendigen Beziehung zu Jesus erleben, was wahre Freiheit heißt. Er kann uns zeigen, wo wir in Zwängen, Abhängigkeiten, Ängsten, Sorgen und Schuld gefangen sind und er möchte uns helfen, dass wir frei werden, um ein Leben nach Gottes Willen zu führen. 

Sophie Knopp

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